Draußen sein ist "in"

Die SCA-Studie "Wälder für Kinder" zeigt: Kinder spielen am liebsten an der frischen Luft und wünschen sich mehr Zeit im Wald

  • Neun von zehn Kinder waren 2011 schon mindestens ein Mal im Wald
  • Über die Hälfte der befragten Kinder möchte mehr Zeit im Wald verbringen
  • 46 Prozent der 7- bis 9-Jährigen verbringen ihre Freizeit am häufigsten „draußen vor der Tür“
  • Nur 2 Prozent der Eltern von 13- bis 14-Jährigen wählen den Wald für Freizeitaktivitäten
  • Die Eiche ist der Lieblingsbaum der deutschen Kinder

München, 20.10.2011

Kinder können sich für den Wald begeistern – das zeigt eine repräsentative Studie von SCA, die vom renommierten Forschungsinstitut TNS Emnid durchgeführt wurde. Demnach waren neun von zehn Kinder 2011 schon mindestens ein Mal im Wald. 58 Prozent der Befragten würden sogar gerne mehr Zeit im Wald verbringen. Gerade in dem Jahr, das von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt wurde und somit besonders im Zeichen der Nachhaltigkeit stand, ist dies ein positives Ergebnis. 

„Wir freuen uns über diese Resultate, da sie belegen, dass Kinder durchaus einen positiven Bezug zum Wald haben“, so Martina Eisenbeis, Umweltmanagerin, SCA Hygiene Products SE. „Hier können wir ansetzen, um sie mehr mit der Natur in Berührung zu bringen und ihr Umweltbewusstsein zu stärken.“

Lust auf mehr Wald

Die Ergebnisse der SCA-Studie „Wälder für Kinder“ zeigen deutlich, dass Kinder den Zeitvertreib an der frischen Luft schätzen. Demnach verbringen 46 Prozent der 7- bis 9-Jährigen ihre Freizeit am häufigsten „draußen vor der Tür“, auch bei den 10- bis 12-Jährigen sowie den 13- bis 14-Jährigen wurde diese Antwort mit 47 bzw. 40 Prozent am meisten angegeben. Zwar nennen lediglich 16 Prozent Natur und Wald als ihren häufigsten Freizeitort. Auf die Frage jedoch, ob sie gerne mehr Zeit im Wald verbringen möchten, antworten über die Hälfte der befragten Kinder mit Ja. Vor allem auf die jüngste Altersgruppe (7 bis 9 Jahre) übt der Wald eine besondere Faszination aus: 58 Prozent wären gerne öfter im Wald. Bei den 13- bis 14-Jährigen sind es 49 Prozent.

Die Eiche als Lieblingsbaum der deutschen Kinder

Mit seiner ausladenden Krone und den markanten Blättern ist die Eiche ein Stück Kulturgut – und der Lieblingsbaum der Kinder in Deutschland. Mit 19 Prozent belegt die Eiche die Spitzenposition der beliebtesten Bäume. Auf Platz 2 befindet sich die Kastanie mit 16 Prozent. Platz 3 teilen sich Birke, Tanne und Apfelbaum mit jeweils 6 Prozent. Betrachtet man die Ergebnisse nach Jungen und Mädchen, entdeckt man interessante Unterschiede: Beispielsweise favorisieren Mädchen die Kastanie, während die Eiche bei Jungs die Nummer eins ist.

Mehr in den Wald mit Mama und Papa

Wenn es um die Freizeitgestaltung mit ihren Kindern geht, legen Eltern wert auf Sport sowie Unternehmungen und Ausflüge (81 bzw. 61 Prozent). Auffällig ist jedoch, dass nur ein geringer Anteil der befragten Eltern den Wald als Ort für Aktivitäten wählt. Insgesamt sind es 5 Prozent, bei Müttern und Vätern von 13- bis 14-Jährigen sogar nur 2 Prozent – und das, obwohl Kinder sich durchaus mehr Zeit im Wald wünschen. Dabei gibt es Stimmen aus der Wissenschaft, dass gerade der Zeitvertreib in Wald- und Naturgebieten die Entwicklung von Kindern besonders fördert.

„Der Wald ist häufig der Inbegriff von ‚Natürlichkeit‘. Als Prototyp von ‚Natur‘ steht er also für Ruhe, Freiheit und Schönheit, und wird mit Lebendigkeit, Entspannung, Entlastung und Zufriedenheit in Verbindung gebracht“, so Ulrich Gebhard, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. „Naturerfahrungen wirken sich positiv auf die Konzentrationsfähigkeit von Kindern aus. Auch insgesamt zeigt sich, dass durch das Spielen in der Natur Kinder kreativer und selbstbestimmter werden.“

Zur Studie

Der SCA-Studie „Wälder für Kinder“ liegt eine repräsentative Umfrage zugrunde, in der 1.000 Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren und deren Eltern via Stichprobenverfahren befragt wurden. Eltern und Kinder wurden durch einen Fragebogen mit elf Fragen interviewt, wobei sich eine Frage speziell an die Eltern richtete. Durchgeführt wurde die Studie vom Forschungsinstitut TNS Emnid.

 

SCA ist ein internationaler Konzern für Hygiene- und Papierprodukte. Das Unternehmen entwickelt und produziert absorbierende Hygieneprodukte, Tissue, Verpackungslösungen, Druckpapiere und Massivholzprodukte – durchgehend unter nachhaltigen Gesichtspunkten. SCA plant auf lange Sicht unter Berücksichtigung von Lebenszyklen. Das Unternehmen steht für Nachhaltigkeit,  Reduktion der CO2-Emission, effizienten Umgang mit Wasser, verantwortungsbewussten Umgang mit Holz sowie soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Lieferanten. SCA Hygiene Products ist wiederholt unter die 100 nachhaltigsten Unternehmen der Welt gewählt worden und darüber hinaus zur zweitgrünsten Organisation weltweit – innerhalb der Tissue-Hersteller sogar auf Platz eins. Die Produkte werden in ca. 100 Ländern verkauft. SCA hat viele bekannte Marken, wie zum Beispiel die  weltweiten Marken TENA und Tork. Der Umsatz in 2010 betrug 11,3 Milliarden Euro. SCA beschäftigt rund 45.000 Mitarbeiter.

 

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Studienergebnisse in Bildern

SCA-Studie

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SCA-Experteninterview

Professor Dr. Ulrich Gebhard zur Bedeutung des Waldes für die kindliche Entwicklung
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SCA für Kinder

Waldentdeckertour in den Herbstferien

Über 100 Kinder begaben sich anlässlich der SCA Waldentdeckertour auf Schatzsuche im Freisinger Forst. Die Ferienaktion des schwedischen Papierherstellers fand im Rahmen des Internationalen Jahres der Wälder statt. „Ich freue mich, dass so viele Kinder Spaß an unserer lehrreichen Schnitzeljagd hatten. Schließlich ist das Wissen um unsere Wälder der Garant für ihren Erhalt“, so Katrin Saternus, Communications Manager Tissue Europe bei SCA. Spannende Informationen zum Thema Wald und zu seinen Bewohnern machten den Tag auf dem Walderlebnispfad zum Herbstferien-Highlight der bayerischen Kinder.

Impressionen SCA-Waldentdeckertour
Bildmaterial (zip)
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